An dieser Stelle möchten wir Sie gerne auf unsere Besonderheiten und die Dateivorgaben hinweisen. Bitte studieren Sie diese genau, damit Ihr Druckauftrag ein voller Erfolg wird!
Anleitungen für die Datenerstellung: Download Erstellung Lack, Download Erstellung Prägungen, Download Seitendrehung

Was ist Sammeldruck?

Die von uns angebotenen Webshop-Produkte werden im Sammeldruckverfahren erstellt. Hierbei erfolgt der Druck Ihres Produktes zusammen mit weiteren Kundenaufträgen auf einem gemeinsamen Druckbogen, dem sogenannten Sammelbogen. Das garantiert günstige Preise und die entsprechende Schnelligkeit und Flexibilität bei der Auftragsabwicklung! Natürlich ermöglichen wir Ihnen auch bei diesem Verfahren Ergebnisse in gewohnt hoher Qualität! Sollten Sie individuelle Wünsche haben, zum Beispiel bei Farbe, Papier oder Verarbeitung – kontaktieren Sie uns. PP_Vergleichstabelle_ED-SD

Was ist Anschnitt?

Als Anschnitt oder Beschnittzugabe (siehe Abb.) bezeichnet man die Erweiterung der Elemente, die mind. 2 mm über das Endformat hinaus gestaltet und mitgedruckt werden, um Toleranzen beim Schneiden auszugleichen. Nicht angeschnittene Elemente sollten mind. 2 mm von der Schnittkante entfernt nach innen stehen. Vermeiden Sie die Umrandung Ihres Produktes, weder als Darstellung der Schnittkante noch als Gestaltungselement. Wenn Sie Ihr Produkt mit einem Rahmen direkt an der Schnittkante versehen wollen, sollte dieser nach dem Beschnitt eine Mindestbreite von 3 mm aufweisen. Je breiter dieser Rand ist, desto weniger fallen Schneidetoleranzen optisch auf. Ein kleines Bild mit einer Erklärung:

Anschnitt

Anschnitt in PhotoShop Ihr Dokument muss 4 mm in der Länge und Breite größer sein als das beschnittene Endformat. Zu beachten ist, dass wir Ihr Bild an allen vier Seiten jeweils 2 mm beschneiden. Informationen in diesem Bereich gehen somit verloren.

Anschnitt in InDesignZunächst definieren Sie die Seitengröße beim Anlegen Ihres Dokumentes entsprechend des Endformats. Unter Mehr Optionen finden Sie die Beschnittzugabe: tragen Sie dort mind. 2 mm ein (im Dokument wird dieser Bereich durch einen roten Rahmen gekennzeichnet) stellen Sie sicher, dass beim Exportieren Ihrer Datei als PDF (siehe auch PDF erzeugen aus Adobe Indesign) unter Marken und Anschnitt die Option Beschnittzugabe-Einstellung des Dokumentes verwenden ausgewählt ist.

Anschnitt in Illustrator Definieren Sie die Seitengröße entsprechend Ihrem Endformat und layouten Sie alle angeschnittenen Elemente mind. 2 mm über die Seitenlinie. Beim Speichern Ihrer Datei als PDF (siehe auch PDF erzeugen aus Adobe Illustrator CS3) muss unter Marken und Anschnitt die Beschnittzugabe von mind. 2 mm eingestellt sein.

Was ist mit Transparenzen?

Transparenzen sind beliebte Gestaltungselemente, jedoch haben sie auch ihre Eigenheiten! Kennt man diese nicht oder geht man falsch damit um, kann es zu Fehlern kommen. Das Problem mit Transparenzen besteht darin, dass die meisten Druckersysteme und RIPs diese nicht unterstützen, daher müssen sie vor dem Drucken reduziert werden. Hierbei werden sie mit dem Hintergrund verschmolzen und umgerechnet. In Ihrem Dokument sind Transparenzen vorhanden, wenn Sie z.B. mit einem der folgenden Effekte gearbeitet haben:

  • die Deckkraft eines ausgewählten Bereiches wurde auf unter 100% verringert
  • eine andere Füllmethode als Normal bei einem oder mehreren sich überlagernden Objekten
  • Schlagschatten und Verläufe
  • Funktion für weiche Kanten
  • interaktive Effekte und Stile (z.B. Pinsel)
  • Objekte mit Transparenzen aus anderen Anwendungen, sogenannte XObjects, (z.B. freigestellte TIF oder Grafiken aus Illustrator mit Transparenzen)
  • Rastereffekte in Adobe Illustrator

Bei falschen Einstellungen kann es in der gerasterten Datei zu folgenden Problemen kommen:

  • Volltonfarben werden in Prozessfarben konvertiert
  • transparente Objekte haben nach der Rasterung eine zu geringe Auflösung
  • Schriften werden in den ursprünglich transparenten Bereichen pixelig dargestellt
  • an den Rändern der ursprünglich transparenten Bereiche treten Artefakte auf
  • Haarlinien oder Konturen werden zu fett dargestellt
  • Verläufe über Vektorobjekten oder Volltonfarben führen zu unvorhergesehenen Ergebnissen

Um einige dieser Probleme zu verhindern,

  • verwenden Sie Transparenzeffekte als Effekt und nicht als Filter
  • legen Sie alle Textobjekte, die nicht mit Transparenzen interagieren, auf die oberste Ebene im Dokument
  • vermeiden Sie Weichzeichnungseffekte bei kleinen Schriften, sie werden dadurch unleserlich
  • Stellen Sie die Transparenzreduzierungsvorgaben in allen Adobe-Programmen auf Hohe Auflösung

Was heißt Transparenzreduzierung? Alle sich überlagernden, transparenten Bereiche werden in einem Stapel zusammengefasst und in vollständig deckende Objekte konvertiert. Der visuelle Effekt der Transparenz wird so simuliert. Wenn Sie uns PDFs liefern, die Transparenzen enthalten (ab PDF 1.4) wird die Reduzierung erst bei der Belichtung vorgenommen. Auf eventuelle Probleme kann dann kein Einfluss mehr genommen werden! Wir empfehlen daher die Anlieferung von Daten mit reduzierter Transparenz. Beim Export in PDF 1.3, PostScript, JPG, DCS und BMP werden Transparenzen reduziert!

Transparenzen in InDesign Im Seitenbedienfeld erscheint neben der Seitenzahl ein kariertes Symbol, sobald auf der entsprechenden Seite Transparenzen vorhanden sind. In der Reduzierungsvorschau können Sie sehen, welche Objekte von einer Transparenzreduzierung betroffen sind. Diese finden Sie unter Menü Fenster -> Ausgabe -> Reduzierungsvorschau Bei der PDF-Ausgabe sollte für die Transparenzreduzierung immer Hohe Auflösung eingestellt werden.

Transparenzen in Illustrator Sobald auf einer Ebene Transparenzen vorhanden sind, erscheint im Ebenenbedienfeld ein schattierter Kreis. In der Reduzierungsvorschau können Sie sehen, welche Objekte Transparenzen enthalten. Menü Fenster -> Reduzierungsvorschau Transparenzen können bei der Verwendung einiger Rastereffekte entstehen. Zu den Rastereffekten gehören alle Photoshop-Effekte aus dem Menü Effekte sowie alle Stilisierungsfilter aus den Illustrator-Effekten. Wenn Sie einen Rastereffekt anwenden, werden Pixel anstelle von Vektordaten erstellt. Die Auflösung des erzeugten Bildes richtet sich nach den Rastereffekt-Einstellungen des Dokuments in Illustrator. Die Rastereffekt-Einstellung für Ihr Dokument legen Sie fest, indem Sie im Menü Effekt ->Dokument-Rastereffekt-Einstellungen auswählen und die Auflösung auf 300 dpi stellen. Bei der PDF-Ausgabe sollte für die Transparenzreduzierung immer Hohe Auflösung eingestellt werden.

Welche Auflösung muss ich einstellen?

Für die Druckausgabe sollte die Auflösung bei Farb- und Graustufenbildern mind. 300 dpi betragen, für Bitmaps oder Strichbilder liegt die optimale Auflösung bei 1200 dpi. Je mehr Pixel pro Inch sich in einem Bild befinden, desto besser ist die Qualität in Bezug auf Schärfe und Detailreichtum. Besitzt Ihre Vorlage nicht die gewünschte Auflösung, können Sie das Bild neu berechnen lassen. Bedenken Sie jedoch, dass Ihre Daten dabei interpoliert werden, es werden also passende Bildpunkte hinzugefügt. Dies führt in der Regel zu Qualitätsverlusten. Verkleinern oder vergrößern Sie bei konstanter Auflösung ein Rasterbild, so sinkt ebenfalls die Bildqualität. Dies gilt sowohl für die Neuberechnung in Photoshop als auch für die Skalierung in einem Layoutprogramm. Die Qualität eines Bildes, dass gedruckt werden soll, kann am Monitor nicht beurteilt werden, da der Monitor nicht die Auflösung der Druckmaschine wiedergeben kann. Um die Bildqualität zu erhalten, verzichten Sie bitte beim Speichern auf eine niedrige JPG-Komprimierung. Zum Bearbeiten Ihrer Bilder empfehlen wir Ihnen Adobe Photoshop.

Was muss ich bei den Farben beachten?

Bitte erstellen Sie alle Ihre Druckdaten in CMYK. Die Farbwiedergabe Ihres Produktes wird beeinflusst von der zum Drucken verwendeten Druckfarbe, dem Papier und dem Druckverfahren. Auch Lacke und Folienkaschierungen tragen ihren Teil dazu bei, dass sich Farben verändern.

Laden Sie bitte folgende ICC-Profile der ECI herunter: profile.zip

eciRGB_v2.icc (RGB-Profil),
PSO_Uncoated_ISO12647_eci.icc (für ungestrichene Papiere)
ISOcoated_v2_eci.icc (für gestrichene Papiere)
ISOcoated_v2_300_eci.icc (für gestrichene Papiere, Farbauftrag max. 300%)

Legen Sie die Profile auf Ihrem Rechner in:

Library -> ColorSync -> Profiles -> Recommended

Drucken mit SonderfarbenPrinzipiell gilt, dass Sonderfarben nicht auf überdrucken eingestellt werden sollten. Sonderfarben werden immer ausgespart, es sei denn, man beabsichtigt die Mischung mit der darunterliegenden Farbe. Überprüfen Sie daher die Überdrucken-Einstellungen in Ihrem Layoutprogramm. Für den Druck mit Metallicfarben wie Gold und Silber möchten wir Sie auf folgende Besonderheiten bei PRINTPRINZ hinweisen.

Metallicfarben und Schwarz Sowohl schwarze als auch goldene und silberne Elemente können nur sauber abgebildet werden, wenn diese nicht auf überdrucken stehen. Anderenfalls geht der Metalliceffekt verloren oder schwarze Elemente verlieren an Farbintensität und werden undeutlich und schlecht erkennbar.

Achtung bei kleinen Objekten und feinen Schriften Vermeiden Sie es, sehr kleine schwarze Objekte und Schriften (< 10 Punkt) auf Metallicfarben zu platzieren. Solche Elemente werden bei der Belichtung automatisch auf überdrucken gestellt.

Mischung von Prozessfarben (Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz) und Metallicfarben Da sowohl Gold und Silber als auch die Prozessfarben lasierend (durchscheinend) sind, kann man durch das Überlagern mehrerer Farben Farbmischungen erzielen. In diesem Fall müssen die sich überlagernden Objekt auf überdrucken gestellt werden. Schwarz und Gold mischen sich zu einem bräunlichen Farbton, Cyan und Silber zu bläulich schimmerndem Silber. Eine Mischung aus Schwarz und Silber erscheint Grau.

Metallicfarben mit UV-Lack Veredelt man eine mit Metallicfarben bedruckte Fläche mit Lack (speziell UV-Lack), so geht der Metalliceffekt verloren. Gold wird zu einem beigen Farbton und Silber zu Grau.

Schwarz und Tiefschwarz Für feine Schrift bis 11pt empfehlen wir nur reines Schwarz mit 100% K zu verwenden. Für richtig sattes Schwarz verwenden Sie bitte 63% Cyan | 52% Magenta | 51% Yellow | 100% Schwarz.

Wie bereite ich meine Dateien für eine Druckveredelung vor?

Durch Veredelung können Sie Ihr Druckprodukt sowohl optisch und haptisch aufwerten als auch langlebiger und unempfindlicher machen.
Wir bieten Ihnen dafür folgende Druckveredelungen an:

Jede zusätzliche Veredelung Ihres Druckproduktes bedarf einer einwandfreien Dateivorbereitung. Prinzipiell gilt für das Kennzeichnen aller Veredelungen in Ihrer Datei:

  • Legen Sie eine Volltonfarbe mit entsprechender Benennung (siehe Tabelle 1+2) an. Dabei ist der optische Eindruck der Farbe in Ihrem Layoutprogramm unwichtig.
  • Der verwendete Farbton muss in 100% angelegt werden.
  • Alle Elemente, die durch eine Veredelung auf das Papier gebracht werden, müssen auf überdrucken stehen.
  • Werden solche Elemente zusätzlich mit Druckfarbe dargestellt, müssen diese Motive dupliziert und passgenau darunter gelegt werden.
  • Die Druck- und Veredelungsdaten müssen in einem Dokument auf einer Ebene liegen.

Die korrekte Benennung Ihrer Veredelung nehmen Sie bitte wie folgt vor:

  • UV-Lackierung, vollflächig oder partiell – lack
  • 3D-Lack, nur partiell – 3Dglanz
  • Glitzersilber, partiell max. 15% je Seite – glitzer
  • Blindprägung, mit vorhandenem oder eigenem Werkzeug – blindpraegen
  • Heißfolienprägung, mit Gold- oder Silberfolie – heissprägen
  • Stanzen, anstanzen oder durchstanzen – stanzen

Auch die Art der Daten ist für die verschiedenen Veredelungsarten wesentlich:

  • UV-Lackierung – Vektoren oder Pixel
  • Glitzersilber – Vektoren oder Pixel
  • 3D Lack – Vektoren oder Pixel
  • Blindprägung – Vektoren, Schriften in Pfade konvertieren, negativ ausgesparte Elemente nicht kleiner als 0,56mm, positive ausgesparte Elemente nicht kleiner als 0,3m
  • Heißfolienprägung – Vektoren, Schriften in Pfade konvertieren, negativ ausgesparte Elemente nicht kleiner als 0,56mm, positive ausgesparte Elemente nicht kleiner als 0,3mm
  • Stanzen – Vektoren 0,25pt Kontur

Photoshop: In der „Kanäle“-Palette einen Volltonfarbkanal mit Namen „lack“ (unbedingt in Kleinbuchstaben!) anlegen, Solidität auf 0% setzen. Als Lackfarbe setzen wir gern 100% Magenta ein (später wird der Lack natürlich farblos, die Farbeinstellung dient nur der besseren optischen Kontrolle). Bitte nur mit 100% Farbdeckung im Kanal arbeiten. Möchten Sie Ihr Bild in Indesign weiter bearbeiten, können Sie das Dokument als .PSD-Datei speichern, ansonsten wählen Sie bitte das .DCS 2.0-Format.

Indesign: Neues Farbfeld erstellen mit Namen „lack“ (unbedingt in Kleinbuchstaben!), als Farbtyp „Vollton“ wählen. Als Lackfarbe setzen wir gern 100% Magenta ein (später wird der Lack natürlich farblos, die Farbeinstellung dient nur der besseren optischen Kontrolle). Über die „Attribute“-Palette „Fläche überdrucken“ für alle mit der Lackierung zu versehenden Grafikelemente einstellen. Die „Überdruckenvorschau“ über das „Ansicht“-Menü ist hierbei hilfreich.

Illustrator: Neues Farbfeld erstellen mit Namen „lack“ (unbedingt in Kleinbuchstaben!), als Farbart „Volltonfarbe“ wählen. Als Lackfarbe setzen wir gern 100% Magenta ein (später wird der Lack natürlich farblos, die Farbeinstellung dient nur der besseren optischen Kontrolle). Über die „Grafikattribute“-Palette „Fläche überdrucken“ für alle mit der Lackierung zu versehenden Grafikelemente einstellen. Die „Überdruckenvorschau“ über das „Ansicht“-Menü ist hierbei hilfreich.

UV-Lackierung, Glitzersilber

Die Papierveredelung mit UV-Lackierung wird durch das Siebdruckverfahren realisiert. Bitte beachten Sie:

  • dort wo gerillt, perforiert, oder gefalzt werden soll der UV-Lack/Glitzerlack ausspart, da er sonst bricht oder abblättert
  • UV-Lack ist nicht zum Beschreiben und Bestempeln geeignet ist
  • auf UV-Lack und Glitzersilber kann keine Nummerierung erfolgen
  • legen Sie bitte Überfüllungen von mind. 0,1mm, besser 0,5mm an
  • legen Sie bitte Strichstärken von mind. 0,1mm, besser 0,2mm an
  • max. Flächendeckung für Glitzersilber von 15% pro Seite

3D Lack

Beim 3D Lack wird durch größere Schichtdicke eine Relief-Wirkung erzielt. Für feine und filigrane Formen ist dieses Verfahren eher ungeeignet.
Bitte beachten Sie:

  • der 3D Lack ist immer transparent, hochglänzend und partiell
  • mindestens 2mm Abstand zur Schnittkante
  • dort wo gerillt, perforiert, oder gefalzt werden soll der 3D Lack ausspart werden, da er sonst bricht oder abblättert
  • 3D Lack ist nicht zum Beschreiben und Bestempeln geeignet ist
  • auf 3D Lack kann keine Nummerierung erfolgen
  • Mindestgröße positiv und negativ 0,7mm (2Pt)

Heißfolienprägung

Die Eigenschaften der Heißfolienprägung sind absolute Deckkraft bei hundertprozentiger Farbdichte und seine ebene Oberfläche. So kann man den Unterschied zum Offsetdruck tatsächlich fühlen. Beim Folienprägedruck wird die Folie mit Hilfe einer Prägeform unter Hitze von einer Trägerfolie auf den Bedruckstoff gepresst. Die Heißfolienprägung entfaltet ihre Wirkung am besten bei Metallictönen wie Gold und Silber, diese beiden sind im Shop direkt auswählbar. In Ihren Daten muss der Stand, die Größe und das Motiv genau definiert sein. Andere Folienfarben können Sie natürlich bei uns individuell anfragen, außerdem in entsprechenden Folienfächern vorher anschauen.

Blindprägung

Nicht immer bedarf es Farbe, um erstaunliche Effekte zu erreichen. Eine große Stärke der Blindprägung ist die haptische Faszination. Wir prägen Ihr Motiv einstufig. Überdies bietet sich eine Kombination von Blindprägung und Heissfolienprägung an. In Ihren Daten muss der Stand, die Größe und das Motiv genau definiert sein.

Kaschieren mit Mattfolie oder Glanzfolie

Unter Kaschieren versteht man das Verbinden mehrerer Lagen gleicher oder verschiedener Materialien. In unserem Fall sind dies Papier mit Matt- oder Glanzfolie. Eine Folienkaschierung kommt vor allem dort zum Einsatz, wo langlebige Printprodukte vor Abnutzung geschützt werden sollen. Die Kaschierung müssen Sie in Ihrer Datei nicht berücksichtigen. Diese Art der Veredelung wählen Sie lediglich bei der Bestellung in unserem Webshop aus.

Stanzen

Ihnen stehen unterschiedliche Stanzformen zur Verfügung. Diese Daten dürfen nicht skaliert werden! Platzieren Sie unsere Datei in Ihrem Layoutprogramm. Die Stanzform muss in Ihrem PDF enthalten sein. Überdies können Sie Ihre eigene Form layouten. Wir fertigen dann aus Ihren Daten eine Stanzform an. Mit diesem Werkzeug können wir Ihr Produkt anstanzen oder durchstanzen. Sie haben zusätzlich die Möglichkeit innerhalb einer Form Elemente zu nuten oder zu perforieren. Nutlinien kennzeichnen Sie bitte mit einer gestrichelten Linie in der von Ihnen angelegten Volltonfarbe stanzen. Perforationslinien sollten mit einer weiteren Volltonfarbe perforieren definiert werden.

Wie bereite ich meine Dateien für eine Weiterverarbeitung vor?

Diese Weiterverarbeitungsarten können Sie über unseren Webshop auswählen. In Ihrer Datei sollte lediglich der Stand durch eine Linie oder einen Kreis in entsprechender Volltonfarbe definiert sein. (siehe Tabelle 3+4) Falzen Möchten Sie Ihr Druckprodukt am Ende zusammenfalten? Lassen sie es uns falzen! Sie brauchen diese Option nur in unserem Webshop auswählen und die Falzposition in Ihrem Dokument durch eine Linie kennzeichnen. (siehe Tabelle 3+4) Die korrekte Benennung Ihrer Veredelung entnehmen Sie bitte folgender Tabelle:

Weiterverarbeitung Ausführung Bezeichnung
Rillen rillen
Perforieren 1 bis 4 Linien perforieren
Nummerieren 1 bis 4 Nummern (Nummernfeld: 8mm hoch x 30mm breit, Schriftart: „Schreibmaschine“ Nummernhöhe: ca. 5mm) nummerieren
Bohren 3 mm, 4 mm, 5,5 mm, 8 mm bohren
Ecken abrunden 1 bis 4 Ecken, Radius 3,5,7,9 mm im Auftrag definieren
Falzen Wickelfalz, Zickzackfalz, 1-Bruch, 2-Bruch, 3-Bruch, 4-Bruch , offener/geschlossener Altarfalz falzen oder im Auftrag definieren

Tabelle 3 Auch die Art der Daten ist für die verschiedenen Veredelungsarten wesentlich:

Weiterverarbeitung Daten
Rillen Vektoren, 0,25 pt Kontur
Perforieren Vektoren, 0,25 pt Kontur
Nummerieren Vektoren oder Pixel
Bohren Vektoren oder Pixel
Falzen Vektoren

Wie prüfe ich mein PDF selbst?

Zur Prüfung Ihres PDFs bietet Adobe Acrobat unter anderem drei Tools an.Überdruckenvorschau, Ausgabevorschau und Preflight. Menü Erweitert -> Druckproduktion -> Überdruckenvorschau / Ausgabevorschau / PreflightMit diesen Tools können Sie Ihren Farbauftrag prüfen, die Farbgebung einsehen und mit Hilfe eines Preflights Ihre Daten auf Fehler kontrollieren. Die Überdruckenvorschau sollte immer eingeschaltet sein.

Preflight Mit dem Preflight können Sie Ihre PDF auf Fehler kontrollieren. Wählen Sie PRINTPRINZ_Kontrolle Profile laden: Preflight-Fenster -> Option -> Preflight Profil importieren (herunterladen). Mit einem Doppelklick aktivieren Sie die Kontrolle Ihres PDFs. Ausgabevorschau und Farbauftrag.

Mit der Ausgabevorschau haben Sie eine Übersicht, über alle angelegten Farben in Ihrem Dokument (CMYK- und eventuelle Volltonfarben). Falls Elemente Farben aus anderen Farbräumen enthalten, werden diese hier für die Darstellung durch CMYK Werte ersetzt. Diese Farbwerte sind für den Druck nicht verbindlich, denn die Farben werden hier nicht konvertiert! Unter Einblenden kann man sich Elemente aus abweichenden Farbräumen (z.B. RGB) separat anzeigen lassen.

Mit einem Häkchen bei Gesamtfarbauftrag können Sie den Farbauftrag Ihrer Datei überprüfen. Im Offsetdruck sollte dieser auf gestrichenen Papieren 330% und auf ungestrichenen Papieren 300% nicht überschreiten.

Mit unserem Preflight-Profilen wird Ihr PDF unter anderem auf zu niedrig aufgelöste Bilder (unter 300dpi), verwendete Transparenzen, nicht eingebettete Schriften, falsche Farbmodi und evtl. zu hohen Farbauftrag überprüft. Volltonfarben werden nicht berücksichtigt, da sich die Anzahl und die Benennung nach Ihrer Auswahl in unserem Webshop richtet.

Ist die Seitendrehung korrekt? Wenn Sie sich unsicher sind, ob die Vorderseite korrekt zur Rückseite steht, empfehlen wir Ihnen einen eigenen kleinen Dummy zu bauen. Dazu drucken Sie sich die Seiten bitte aus und legen die ausgedruckten Seiten analog zur PDF-Ansicht nebeneinander. Dann klappen Sie die Seiten zusammen und überprüfen, ob die Drehung korrekt ist. Gerade bei Klappkarten empfiehlt sich dieser Test.